Was hat PFEIFFER mit Mercedes-Benz und Porsche zu tun?

Mit dieser Frage wirbt im Führer der US-Musikinstrumenten-Industrie eine amerikanische Agentur für PFEIFFER-Klaviere. Die Amerikaner vergleichen höchst unterschiedliche Produkte, denen jedoch eines gemein ist: Es sind Qualitätsprodukte, die sich weltweit größter Wertschätzung erfreuen und aus Deutschland kommen. Betriebsgröße und Produktionszahlen lassen sich natürlich nicht vergleichen. Da stehen einige hundert Klaviere gegen Hunderttausende von Automobilen. Und doch ist dieses “Made in Germany” das gemeinsame Markenzeichen. Das Automobil ist über 100 Jahre alt, und Stuttgart ist neben Mannheim seine Geburtsstätte. Klaviere sind viel älter.

Im beginnenden 18. Jahrhundert erfand Bartolomeo Cristofori die Mechanik des “Piano e forte”. Seither gibt es dieses halbmechanische Instrument, auf dem man sowohl piano als auch forte spielen kann.

Immer um Wohlklang, ob nun leise oder laut, ist man seit 1862 im Hause PFEIFFER bemüht. Nach jahrzehntelangem Firmensitz in Stuttgart werden seit 1994 die Flügel und Klaviere in Leonberg bei Stutgartgebaut, unweit der Produktionsstätten das anderen schwäbischen Qualitätsprodukte - eben deutsche Wertarbeit. Doch älter sind diese guten Stücke und von weitaus längerer Lebensdauer. Ein Klavier kann gut und gerne 100 Jahre gespielt werden, und nicht selten kommt ein gutes altes Stück wieder in sein Elternhaus zurück, um danach “handwerklich verjüngt” Generationen zu überleben.

Josef Anton Pfeiffer, der Klavier- und Orgelbauer aus dem oberschwäbischen Riedlingen, konnte selbst in seinen kühnsten Träumen nicht vorausgesehen haben, dass die Wertarbeit seiner Nachfahren Carl, Walter, Helmut und Georg PFEIFFER 140 Jahre später einmal mit “selbstlaufenden Nobelkarossen” verglichen würde. Für ihn war Stuttgart, als er sich hier ansässig machte, noch keine weltbekannte Industriemetropole. Damals residierte noch der König in der Landeshauptstadt von Württemberg, und Carl Anton PFEIFFER wurde 1906 Hoflieferant des kunstsinnigen Monarchen. Das Instrument am Hofe unterschied sich von den heutigen zwar durch die für den damaligen Stil passende Gehäuseform und durch eine leichtere Gußkonstruktion, entsprechend der auf einem tieferen a’ aufgebauten Stimmung, aber im wesentlichen war dieses Klavier schon der Prototyp für die heutige Bauart.

PFEIFFER-Instrumente sind sich immer treu geblieben, und wenn sie immer wieder von den Anfängen bis zur Gegenwart mit internationalen Auszeichnungen bedacht wurden, so kommt damit auch der Riedlinger Klavierbauer zu Ehren. Zu verdanken ist der anerkannt hohe Qualitätsstandart dieser Instrumente vor allem den schwäbischen Piano-Tüftlern in und um Suttgart, die immer große Bereitschaft zeigten, in Forschung und Entwicklung zu investieren, und nicht zuletzt: Aus dem Hause PFEIFFER kommen Instrumente, die “handgenäht” sind. Dies bedeutet: Wo die normale Modellpalette nicht ausreicht, werden Spezialanfertigungen nach den Wünschen des Kunden entworfen und verwirklicht. Und bis dato konnten noch immer alle Wünsche nach Klang, Spielart und Gehäuse erfüllt werden.

Der musikalische Traum für Menschen,
die das Besondere suchen.

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